Adventsweg

Wir machen uns auf den Weg zur Krippe!

24. Dezember: Jesuskind auf Heu oder Stroh

Die Krippe wird mit Heu oder Stroh ausgelegt. Wir machen uns bewusst: Gott kommt als armes Kind auf die Welt. Er hat kein warmes, weiches Kinderbettchen und auch keinen kuscheligen Schlafsack.

Wenn wir ein Jesuskind haben, legen wir es jetzt in die Krippe. Außerdem stellen wir die Hirten, Schafe und den Hund dazu. Auch wenn der Tag der Heiligen Drei Könige erst am 06. Januar ist, dürfen die Könige und Kamele schon jetzt an der Krippe ankommen.

Wenn alle am Stall versammelt sind, macht doch als Erinnerung ein Foto davon.

Habt ihr den Adventsweg zu Hause gestaltet oder ihn auf unserer Homepage mitverfolgt? Lasst uns gerne daran teilhaben, wir freuen uns über Fotos oder Rückmeldungen, gerne per Mail an Heidrun Gunkel oder Swantje Weißmann.

23. Dezember: Engel

Hast du noch mehr Engelfiguren?

Dann stelle sie mit dem Verkündigungsengel vom 7. Dezember auf den Stall oder etwas erhöht auf einen großen Stein in die Nähe des Stalls.

22. Dezember: Ochse


Heute stellen wir den Ochsen in die Krippe.

In der Weihnachtsgeschichte in der Bibel kommen Ochse und Esel gar nicht vor, nur die Krippe.


Dass der Ochse neben dem Esel an der Krippe aber nicht fehlen darf, geht eigentlich auf den Propheten Jesaja zurück, der schreibt:

„Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe des Herrn; Israel aber hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keine Einsicht“ (Jesaja 1,3).

Der Prophet möchte uns Menschen Ochs und Esel zum Vorbild geben. Sie wissen, wo sie hingehören – und wir Menschen?

21. Dezember: Krippe

Heute stellen wir die leere Krippe in den Stall.

Wenn ihr keine Krippe habt, dann könnt ihr aus einer Streichholzschachtel eine Krippe basteln.

20. Dezember: Stall

Heute zünden wir die vierte große Kerze an – es ist der 4. Advent.

Am Ende des Weges bauen wir den Stall auf.

Wenn wir keinen Stall haben, dann können wir aus einer kleinen Kiste einen Stall gestalten.

19. Dezember: Landschaftsmaterial

Heute verschönern wir unsere Krippenlandschaft weiter.

Überlegt euch, was man noch in die Landschaft stellen könnte, damit sie schöner wird.

Noch mehr Steine, Moos, Bäume?

18. Dezember: Zelt

Mit kleinen Stöckchen und Stoffresten bauen wir kleine Zelte.

Die Stöckchen können wir in Knetkugeln stecken (oder mit Heißkleber zusammenkleben) und etwas Stoff darüberlegen.


Zelte dienten den Hirten als Unterschlupf und Schlafplatz. Da sie umhergezogen sind, mussten sie die Zelte immer wieder auf- und abbauen. Sie hatten kein festes Zuhause so wie wir.

 

Wann habt ihr das schonmal erlebt, dass ihr kein festes Zuhause hattet (Urlaub)?

17. Dezember: Kamel(e)

Weißt du, mit welchen Tieren die heiligen drei Könige nach Israel gekommen sind? Es sind Kamele, die auch gerne als „Wüstenschiffe“ bezeichnet werden, weil sie das wichtigste Verkehrsmittel in der Wüste sind.

Stelle das Kamel oder mehrere Kamele zu den heiligen drei Königen.

Kamele sind so gut an das Klima in der Wüste angepasst, dass sie sehr lange Strecken laufen können ohne Wasser zu trinken. Typisch für sie ist der schaukelnde Gang, durch den einem beim Reiten leicht mulmig werden kann, wenn man es nicht gewöhnt ist – so ähnlich, wie wenn man seekrank ist.

16. Dezember: drei Könige

Bestimmt haben sich die heiligen drei Könige schon auf den Weg nach Bethlehem gemacht, weil sie den Stern am Himmel entdeckt haben, der die Geburt eines neuen Königs ankündigt.

Eigentlich sollen sie erst am 06. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige, an der Krippe ankommen.

 

Anregung zum Spielen:

Vielleicht findest du für die heiligen drei Könige einen Platz im Zimmer, z.B. auf einer Fensterbank, von wo sie immer näher zum Stall nach Bethlehem kommen.

 

15. Dezember: Brunnen

Wir stellen eine Wasserschale auf oder bauen mit kleinen Steinen einen Brunnen.

Ohne Wasser können Menschen und Tiere nicht leben. Es ist lebensnotwendig. Jesus hat einmal gesagt: „Ich bin lebendiges Wasser für euch“.

Wir überlegen: Was ist für uns lebensnotwendig?

 


Anregung zum Spielen:

Wir lassen nun die Schafe und die Hirten zur Wasserstelle oder zum Brunnen kommen.

14. Dezember: Hund


Den Hund stellen wir zu der Schafherde.

Er hilft den Hirten dabei, die Schafherde zusammenzuhalten und zu führen.

 

 

Anregung zum Spielen:

Heute wird die Schafherde auf eine andere Weide getrieben. Magst du den Weideumtrieb spielen?

13. Dezember: immergrüne Zweige

Heute zünden wir die dritte große Kerze an – es ist der 3. Advent.

Die Zweige (Hagebutte, Tuja oder Ilex) stecken wir in eine Knetkugel oder integrieren sie auf eine andere Art und Weise in unsere Landschaft.

 

 

Immergrüne Zweige sind Zeichen der Hoffnung und des Lebens.

12. Dezember: größerer Stein


Einen großen Stein stellen wir als Felsen oder Berg in die Landschaft.

Maria und Josef mussten auf dem Weg nach Bethlehem auch schwierige Wegstrecken zurücklegen.

 

Es kostet viel Kraft, auf einen Berg zu steigen. Aber von oben hat man eine gute Aussicht und Überblick.

In der Bibel sind Berge oft Orte der Begegnung mit Gott.

11. Dezember: weitere Schafe


Schafe sind Herdentiere. Das Schaf vom Vortag soll nicht alleine bleiben.

Wir stellen weitere Schafe dazu.

 

 

 

10. Dezember: Schaf

Wir stellen ein Schaf auf den Weg.

Das Schaf lassen wir am Wegesrand in der Krippenlandschaft grasen.

 

 

 

Schafe sind genügsame und
gutmütige Tiere.
Geduldig lassen sie sich vom
Hirten leiten.

Heute kommt Josef hinzu.

Josef ist der Verlobte Marias, ein Zimmermann aus Nazareth. Er stammt aus dem Geschlecht Davids, aus königlichem Haus und muss wegen der Volkszählung nach Bethlehem reisen. Auch Josef erfährt von einem Engel im Traum, dass Maria Jesus erwartet, ein ganz besonderes Kind, den Erlöser (Matthäus 1,20-24). Josef nimmt diese Botschaft an, denn er liebt Maria und das Kind.


Anregung zum Spielen:

Heute und an den folgenden Tagen stellen wir Maria, Josef und den Esel jeden Tag ein Stückchen weiter auf dem Weg nach Bethlehem.

8. Dezember: Maria


Heute stellen wir die Figur der Maria auf den Weg.

Der Name Maria (Mirjam) bedeutet „ich bin von Gott geliebt“.

Maria wurde von Gott auserwählt, die Mutter von Jesus zu werden. Sie ist zunächst erschrocken, als der Engel Gabriel ihr die wunderbare Botschaft der Schwangerschaft überbringt.


Wenn ihr mögt, gibt es hier ein Video zu der Geschichte „Maria und der Engel Gabriel“:

7. Dezember: Engel

Ein Engel wird in die Krippenlandschaft gestellt.

Angelos ist das griechische Wort für Engel und heißt übersetzt Bote. Wir bezeichnen jemanden, der uns etwas Gutes tut, eine gute Nachricht bringt, als Engel.

So ist es auch mit den Engeln, den Boten Gottes:
Sie bringen den Menschen gute Nachrichten von Gott. In der Weihnachtsgeschichte sind sie ganz wichtig: Es ist der Engel Gabriel, der Maria verkündet, dass sie Jesus bekommen wird (Lukas 1,26-38), und die Engel berichten den Hirten von der Geburt des Messias (Lukas 2,8-14).

6. Dezember: drei Glitzersteine

Heute zünden wir die zweite große Kerze an – es ist der 2. Advent. Außerdem ist heute auch Nikolaustag.

Wir legen drei glitzernde Steinen auf den Weg. Diese erinnern uns, dass der heilige Nikolaus vielen Menschen geholfen hat.

 

 

 

 

 

5. Dezember: Bäumchen


Wir gestalten den Weg mit Bäumchen.
Dafür kann man auch Kiefernzapfen oder kleine Ästchen in eine Knetkugel stecken. 
Außerdem können wir die Landschaft mit Moos oder grünen Tüchern bereichern.

4. Dezember: Vase mit Zweigen

Heute ist Barbaratag.

Wir stellen eine kleine Vase mit Wasser und Zweigen  (Kirsch, Apfel oder Pflaume) zur Krippe.

Aufgrund der folgenden Legende ist der Brauch entstanden, am 04.Dezember einen scheinbar toten Zweig in Wasser zu stellen, damit er an Weihnachten blüht:

Es gab eine Zeit, da wurde man dafür bestraft, dass man an Gott und Jesus glaubte. Zu dieser Zeit lebte Barbara. Sie glaubte an Gott und sollte dafür sterben. Als man sie ins Gefängnis führte, blieb in ihrem Kleid ein Kirschzweig hängen. Diesen stellte Barbara in ihrer Zelle in Wasser und am Tag, als sie sterben sollte, blühte dieser Zweig. Sie sagte damals zu dem Zweig:

„Du schienst leblos, wie tot. Aber nun bist du erblüht, mitten im Winter zu neuem Leben erwacht. Das wird auch mit mir geschehen. Wenn ich sterbe, werde ich zu neuem Leben erblühen“.

3. Dezember: weitere Hirten

Nach und nach stellen wir verschiedenen Hirtenfiguren auf die Weiden: den alten Hirten, der seit Jahrzehnten auf den Retter wartet, vielleicht eine Hirtenfrau, den kleinen Hirtenjungen, der auf sein Lamm aufpassen muss. Hirten kennen sich in der Natur gut aus. Sie können an den Gräsern und Pflanzen auf der Weide erkennen, ob sie gut oder schlecht für ihre Tiere sind.

 

Anregung zum Spielen:

Spielt, wie die Hirten sich umschauen, um einen guten Weideplatz zu finden. Überlegt, wonach sie sich sehnen und was sie sich wünschen.

 

Bild: Heute Morgen haben wir unsere Dienstbesprechung mit einer Andacht am Adventsweg begonnen. Dazu hatten einige Teilnehmer noch eigene Hirten mitgebracht.

2. Dezember: ein Hirte

Heute steht eine Hirtenfigur auf dem Weg. Hirten leben tagein, tagaus bei ihren Schafen. Ihre Arbeit ist hart und schwer, doch die Menschen sehen abwertend auf sie herab. Sie werden nicht wahrgenommen und viele Menschen sehen sie als unwichtig an. Genau aus dem Grund sind sie diejenigen, die als erstes von der Geburt Jesu erfahren.

1. Dezember: Esel

Ein Esel wird auf den Weg gestellt. Esel gelten zwar manchmal als störrische Tiere, sind aber sehr genügsam und klug. Sie sind die ältesten Haustiere im Alten Orient. Der Packesel ist sehr belastbar und kann viel aushalten, war in Friedenszeiten aber auch das Reittier der Könige. Bei der Herbergssuche oder auf der Flucht nach Ägypten werden Maria und Josef oft mit einem Esel dargestellt.

 

 

Anregung zum Spielen:

Gib dem Esel doch einen Namen. Mit dem Esel kannst du nun die Gegend und den Weg nach Bethlehem erkunden.

Adventsweg-Vorbereitung:


Mit dem ersten Advent beginnend machen wir uns gemeinsam auf den Weg durch den Advent. Wir lassen den Weg lebendig werden und dabei Figuren in einer Krippenlandschaft Schritt für Schritt durch den Advent gehen.
 

Auf einen Tisch oder eine freie Fläche legen wir ein schlichtes Tuch und für jeden Adventssonntag eine Kerze (wahlweise kann man auch noch 21 kleine Kerzen dazu stellen – für jeden Tag eine).

Die Lichter können den Weg nach Bethlehem darstellen und jeden Tag können wir – wie bei einem Adventskalender – ein Licht entzünden. Man kann den Weg auch mit kleinen Kieselsteinen einfassen oder mit Sand gestalten.

Der Adventsweg wächst nun langsam von Tag zu Tag. Wir nehmen uns jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um die Lichter auf dem Adventsweg zu entzünden, gemeinsam zu erzählen, zu singen und zu beten. Schritt für Schritt machen wir uns mit den Figuren auf den Weg zur Krippe.

Vorbereitung:

  • Wir benötigen Naturmaterialien wie Zapfen, Moos, Steine, Rinde, Wurzeln, kleine Äste und andere Materialien, die sich für die Gestaltung eignen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
  • Aus einer Holzkiste/kleinem Karton können wir selbst einen Stall für die Krippe bauen.
  • Krippen-, Schleich- oder Playmobilfiguren (Esel, Ochse, Hirten, Engel, Maria, Josef, Schafe, Hund, 3 Könige, Kamele)
  • Großes Tuch auf einem Tisch oder einer anderen stabilen Unterlage - darauf entsteht der Adventsweg
  • 4 große Kerzen und/oder 20 kleine Kerzen
  • Wer die Möglichkeit hat, kann über dem Adventsweg auch Sterne aufhängen und/oder dahinter an ein Fenster kleben.

Weitere Materialien (werden im Verlauf des Weges benötigt):

  • Knete
  • Kleine Vase
  • 3 glitzernde Steine (Goldstücke)
  • Großer Stein
  • Hagebutten und immergrüne Zweige (z.B. Ilex, Tuja)
  • Schale (als Brunnen)
  • Zelte (aus kleinen Stöcken, Stoffresten und Knete selber bauen)
  • Krippe
  • Stall (wenn kein Stall vorhanden ist: kleinen Karton als Stall gestalten)
  • Heu/Stroh

Tägliches Ritual:

1. Wir entzünden die Lichter auf unserem Weg und betrachten den Weg nach Betlehem

2. Wir singen ein adventliches Lied (Stern über Bethlehem/ Wir sagen euch an)

3. Wir bauen an unserem Adventsweg (Ideen gibt’s jeden Tag auf dieser Homepage)

4. Wir sprechen gemeinsam ein Gebet: z.B.

Guter Gott, es gibt viele Wege zu dir. Auf unserem Adventsweg begegnen wir vielen Menschen. Wir betrachten Tiere und Pflanzen, Dinge aus der Natur. Sie alle haben für uns eine Botschaft: Sie erzählen von dir, von deiner Liebe zu uns Menschen und allen Geschöpfen. Immer wieder begegnest du uns auf unseren Wegen, auch in anderen Menschen. Amen

oder:

Lieber Gott. Danke für den Advent. Das ist so eine schöne Zeit. Wir danken dir, dass wir miteinander singen können, wir danken dir, dass wir Geschichten hören, wir danken dir, dass wir mit dir reden dürfen. Du siehst, worüber ich traurig bin und was mich heute geärgert hat. Du kannst mich wieder froh machen. Hilf mir und allen Menschen dazu. Amen

5. Abschlusslied: So wie einer Kerze heller Schein

 

Diakonin

Swantje Weißmann
Luisenstr. 15
31224 Peine
Mobil: 0176 - 95238375

Pastorin

Dr. Heidrun Gunkel
Luisenstraße 11
31224 Peine
Tel.: 05171 – 80244451